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meine Romane

Meine Romane können über jede Buchhandlung oder den Verlag Monsenstein&Vannerdat, über Amazon und andere Wege bezogen werden, s. Kontakt.


Es scheinen die
alten Weiden so grau


Verlag
Monsenstein&Vannerdat
in Münster
ISBN 978-3-86991-704-7
Taschenbuch
230 Seiten
12,50 €

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(ca. 120 KB)

Leseprobe: Es scheinen die alten Weiden so grau    

"Es scheinen die alten Weiden so grau!" Mit diesen Worten beruhigt in Goethes "Erlkönig" der Vater seinen verängstigten Sohn. Trugbilder und Realismus prallen aufeinander. Der Protagonistin meines Romans ergeht es wie diesem Kind; sie ist allein und verloren in ihrer Phantasiewelt.

Nele, jung verheiratet, fühlt sich von mysteriösen Schatten bedroht. Ihr Mann Richard bittet seine ehemalige Lebensgefährtin Sigrid um ihr Kommen und ihren ärztlichen Rat, weil er befürchtet, dass Nele den Verstand verliert. Mit gemischten Gefühlen fährt Sigrid in die Lüneburger Heide, wo das Paar ein altes Gut bewohnt. Dass Richard sie vor gut einem Jahr wegen Nele, die nicht nur hübsch, sondern auch klug und reich ist, verlassen hat, ist noch nicht ganz überwunden. Aber ihre Neugierde verdrängt alle Bedenken. Auf dem Gut, in der Nähe eines unheimlichen Moors, erlebt auch Sigrid, dass Nele manchmal nicht sie selbst ist, sich verfolgt fühlt von Schatten und Chimären, unter die sie Sigrid sofort als weitere Bedrohung einreiht. Sigrid schwankt zwischen Mitleid und Skepsis, wird durch ihre schwelende Liebe zu Richard aber mehr und mehr von Eifersucht gepeinigt. Doch nicht nur Sigrid, auch anderen Bewohnern des Guts hat Nele eine nur ihr bekannte Rolle zugeteilt. Sie handelt anscheinend nach einem obskuren Drehbuch, das in ein grausiges Finale führt.

Es scheinen die alten Weiden so grau ist im November 2012 erschienen. Vorlage für das Umschlagbild war der Holzschnitt Die alte Weide von August Becker aus der Zeit um 1920. Der Roman ist vom Verlag auf der Leipziger Buchmesse 2013 präsentiert worden, s. Foto. Im Rahmen des Programms Leipzig liest habe ich am 14. März aus meinem Roman gelesen, s. Lesungen.

 


 

Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse 2010 ist Almas Hut, mein dritter Roman, erschienen, und zwar im gleichen Verlag wie meine beiden vorangegangenen Romane. Alle drei sind vom Verlag Monsenstein&Vannerdat auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert worden, s. Foto.

    Leseprobe: Almas Hut

Almas Hut


Verlag
Monsenstein&Vannerdat
in Münster
ISBN 978-3-86991-157-1
Taschenbuch
248 Seiten
9,80 €

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(ca. 260 KB)

Immigration und Integration sind keine Probleme, die in Deutschland erstmals im Jahr 2010 aufgetaucht sind, schließlich hat es z.B. im 17. Jahrhundert die Einwanderung von Hugenotten und Waldensern gegeben und nach dem Zweiten Weltkrieg die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen und Vertriebener. Der Roman ist dem Schicksal einer Frau gewidmet, die es durch die Vertreibung aus dem böhmischen Karlsbad in eine hessische Kleinstadt verschlagen hat.

Almas Hut, sorgsam verwahrt in einer ramponierten Hutschachtel, ist ein Relikt aus der glanzvollen Zeit der Donaumonarchie, aber auch ein Symbol für das Verlorene, erkennt die Ich-Erzählerin Steffi, als Regine sie ins Vertrauen zieht. Eheprobleme, Krankheit und eine Geschäftsflaute sind für die Hotel-Chefin Regine eine wachsende Belastung geworden, und in der schwangeren Steffi findet sie eine geduldige Zuhörerin. Regine erlebte nach der Vertreibung aus Karlsbad eine bedrückende Kindheit, musste als "Flüchtlingsmädchen" Misstrauen und Ablehnung hinnehmen. Von der Heirat mit dem Erben des historischen "Fronhofs" erhoffte sie sich das große Glück. Sie schaffte es, den heruntergekommenen Hof in ein florierendes Hotel umzuwandeln und dabei alle Probleme zu verdrängen. Jetzt, ein Vierteljahrhundert später, steuert ihr Leben auf ein Desaster zu, ihre scheinbar heile Welt bröckelt, unbewältigte Erinnerungen drängen an die Oberfläche. In zermürbenden Gesprächen mit Steffi beginnt Regine, eine Bilanz ihres Lebens zu ziehen. Dabei werden mehrere Frauenschicksale ihrer böhmischen und hessischen Familie beleuchtet. - Die Annäherung zwischen Regine und Steffi bringt allerdings ein neues Problem für Regine zutage; denn Steffi hat ein Geheimnis, das mit dem "Fronhof" zu tun hat.

Almas Hut ist im September 2010 erschienen. Als Vorlage für das Umschlagbild diente Der alte Hut, ein Pastell der Malerin Heide Frotscher aus Marburg. Einen ganzseitigen Auszug aus dem Roman "Almas Hut" veröffentlichte die Sudetendeutsche Zeitung in ihrer Folge 22 am 29.05.2008.

 


 

Das falsche Bild


Verlag
Monsenstein&Vannerdat
in Münster
ISBN 978-3-86582-590-2
Taschenbuch
349 Seiten
12,80 €

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(ca. 220 KB)

Leseprobe: Das falsche Bild    

Der Roman Das falsche Bild beschreibt das Verhältnis Tschechen-Deutsche-Roma aus heutiger Sicht. Das Bild der Mutter und Veras Suche danach sind eine Metapher für die Suche nach dem richtigen Bild dieser Beziehungen, aber auch von derjenigen innerhalb einer Familie oder Partnerschaft. Heiter, mit ironischer Nachsicht und Melancholie werden politische Ereignisse in einem unspektakulären Familienkreis gespiegelt.

Vera Jakobi, Galeristin in Heidelberg, besucht im Frühjahr 1990 ihren Geburtsort Krumau (Cesky Krumlov) im heutigen Tschechien. Sie möchte in der mittelalterlichen Stadt ein paar nostalgische Urlaubstage verbringen und hofft, in der Stadt ein verloren gegangenes Portrait ihrer Mutter wiederzufinden. Die Suche danach lüftet ein sorgsam gehütetes Geheimnis um pikante Verwicklungen von Veras Tanten mit einem berühmten Maler, der wegen skandalöser Bilder und seines lockeren Lebenswandels aus Krumau verjagt wurde. Erzählungen von Veras Eltern werden lebendig, längst vergessene Familientragödien und -komödien erwachen zu neuem Leben, erschüttern, amüsieren, beschämen, geben Rätsel auf. Unweigerlich tauchen auch Bilder aus den dramatischen Tagen der Vertreibung der Sudetendeutschen im Mai 1946 auf, und Veras Urlaub erhält einen bitteren Beigeschmack. Begegnungen mit Tschechen zeigen jedoch, wie schwer auch für sie das Vergessen ist, dass die Frage nach Schuld und Sühne alte Wunden aufreißt. Der Konflikt geht unter die Haut, als sich der Tscheche Milan in Vera verliebt. Sie erliegt seinem spröden Charme und lässt sich auf eine, wie sie meint, kurze Affäre mit ihm ein, die sie aber bald zwingt, ihr ganzes bisheriges Leben infrage zu stellen.

Das falsche Bild ist eine Neuauflage, die im Oktober 2007 erschienen ist. Die Erstauflage (ISBN 3-936291-18-7) war im Dezember 2002 erschienen und im Sommer 2006 vergriffen. Vorlage für das Umschlagbild war Der Häuserbogen von Egon Schiele aus dem Jahr 1915, vgl. z.B. F.E. Wischin "Die Stadt am blauen Fluß - Egon Schiele und Krumau" (ISBN 3-901432-01-9).

 


 

    Leseprobe: Das graue-Haus-auf Korsika

Das graue Haus auf Korsika


Verlag
Monsenstein&Vannerdat
in Münster
ISBN 978-3-86582-095-2
Taschenbuch
277 Seiten
16,80 €

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(ca. 170 KB)

Korsika im Hochsommer bildet den Hintergrund der spannenden Erzählung vom Ringen einer Frau mit ihren Fehlern, von ihrem fatalen Anlehnungsbedürfnis und vom Kampf um ihre große Liebe. Alte, geheime Liebesgeschichten werden ausgegraben, neue mit Witz und Humor kommentiert. In dem Bergdorf prallen Welten aufeinander.

Das graue Haus auf Korsika liegt im Nordwesten der Insel, im Schatten von Lariciokiefern und Kastanienbäumen, im Sommer eingehüllt in den würzigen Duft der Macchia. Hierhin, in die Ferienvilla "Chalet Gris" ihrer Tante Helen, flüchtet Irma, um aus der Entfernung ihr aus den Fugen geratenes Liebesleben zu überdenken und zu ordnen. Aber unerwartet ergibt sich eine Ablenkung, die sie immer stärker fasziniert: In der Nachbarschaft lebt der Korse Ciro, ein schönes Mannsbild mit silbernen Schläfen, der seine erotische Ausstrahlung gelassen genießt. Zunächst reizt Irma nur das Geheimnis, das ihn und das graue Haus umgibt – eine große Liebe, die von seiner Geliebten vor Jahren abrupt beendet worden ist. Ciro, in seinem Stolz tief getroffen, tröstete sich danach mit Urlauberinnen, und ohne Skrupel erkürt er Irma zu seinem nächsten Opfer. Seine Frau Vanna beobachtet scheinbar ungerührt diese Entwicklung. Sie wird auch diese Affäre übersehen, aber nur, solange sie eine solche bleibt. Je intensiver sich Irma für Ciros Vergangenheit interessiert, desto mehr verfällt sie selbst seinem Charme, verliebt sich rettungslos. Sie erlebt mit ihm das vollkommene Glück. Warnungen ihrer Freundin Agnes schlägt sie in den Wind. In ihren zurückliegenden Beziehungen war Irma mal dekoratives Anhängsel des Mannes, mal Objekt eines aufregenden Seitensprungs – in Ciros Herz möchte Irma endlich uneingeschränkt die Hauptrolle spielen, und darum will sie kämpfen. Doch nicht nur Vanna, auch die Vergangenheit des grauen Hauses ist eine mächtige Gegnerin.

Das graue Haus auf Korsika ist im April 2005 erschienen und sowohl auf der Leipziger Buchmesse als auch auf der Frankfurter Buchmesse 2005 vom Verlag präsentiert worden, s. Foto. Vorlage für das Umschlagbild war das Aquarell Das graue Haus der Marburger Malerin Luise Raband-Dula, das von ihr eigens für den Roman gemalt worden war.

     
Stand: 21.10.2015